Schlüsselfertige Schwedenhäuser
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Schwedenhaus als Passivhaus
Schwedenhaus als Passivhaus// Bild von Ulla Alfons auf Pixabay

Im freundlichen, schwedischen Pippi-Langstrumpf-Haus leben, das ist es! Ziegelrot, mit weißen Fenster- und Türrahmen und einem hübschen Giebel über dem Eingang. Dazu eine Veranda und Garten mit weißem Zaun und ein Pferd. Wer möchte nicht gerne ein solches Traumhaus der Kindheit in Deutschland, oder als Ferienhaus in Schweden? Auch Bullerbü lässt grüßen.

Da auf Zero Waste nun Zero Energy folgen soll, träumen immer mehr Erwachsene vom ökologischen Schwedenhaus als Passivhaus. Was geht wirklich? Hier eine umfassende Erklärung, Analyse und Realitätsprüfung.

Was ist ein Schwedenhaus?


Schweden begeistert durch viel grüne, endlos erscheinende Wälder und Ebenen mit Seen. Davon heben sich schnuckelige, rotweiße Schwedenhäuser als bunte Farbtupfer fröhlich ab. Sie müssen sehr gemütlich sein, denn der schwedische Winter dauert im Norden sechs Monate. Bis zu 40 Grad Minus sind dann möglich und im Süden nur fünf Stunden Licht am Tag.

Dafür verwöhnt der Sommer mit Sandstränden und sehr sauberen, 17 bis 18 Grad warmen Badeseen. Ab 24. Juni ist Mittsommer! Und der Norden beeindruckt im Juli mit 24 Stunden andauerndem Sonnenschein.

Zum speziellen Charme der Schwedenhäuser trägt ihre einfache, lichte und souveräne Bauweise bei. Ihre Rahmen und unbehandelten Latten aus Naturholz dämmen und atmen ausgezeichnet, was für große Behaglichkeit sorgt.

Tipp: Schwedische Sommerhäuser heißen Stuga, jeder fünfte Schwede hat eines. Deshalb ist es leicht, für den Urlaub ein günstiges Ferienhaus in Schweden zu finden! Dabei ist auf vollständige Kontaktdaten des Vermieters sowie Adresse des Ferienhauses zu achten.

Schwedenhaus Lebensdauer

Schwedenhaus als Passivhaus
Schwedenhaus als Passivhaus //Bild von Stefan Trostel auf Pixabay

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Schwedisches Holz ist sehr robust und langlebig. Schwedenhäuser in Deutschland sind deswegen oft aus solidem, skandinavischen Fichten- oder Kiefernholz. So erreicht ein Schwedenhaus die Lebensdauer von ungefähr 90 Jahren, manche sogar mehrere Hundert Jahre.

Geschichte der Schwedenhäuser


Schon viele Jahrhunderte nutzen Schweden und Russen ihren nachhaltigen, schnell nachwachsenden Rohstoff Naturholz zum Hausbau. Ihre ausgedehnten Wälder scheinen unerschöpflich. Der Begriff “Schwedenhäuser” ist dabei nicht speziell geschützt. Denn die bewährte Tradition ist ziemlich originalgetreu erhalten.

Giebel sind typisch für Schwedenhäuser


Ein viereckiger Bau mit Dreiecks-Giebel ist der Inbegriff von Schwedenhäusern! Beim Friesengiebel, auch Zwerchgiebel genannt, ist das Dach 65 Grad geneigt, beim Kapitänsgiebel 45 Grad. Dieses Vordach, der “dritte Giebel”, befindet sich meistens vorne und thront mittig auf dem stolzen Hausdach. Das ausladende Dach bietet im Obergeschoss, der Diele und dem Treppenaus viel Raum.

Falunrot als Fassadenfarbe für Holzhäuser

Falunrot als Fassadenfarbe für Holzhäuser
Falunrot als Fassadenfarbe für Holzhäuser // Bild von M W auf Pixabay


Ab dem 16. Jahrhundert ist die Fassadenfarbe der Holzhäuser in Schweden und Finnland ein warmer Rotton, wie von Hagebutten. Die offizielle Bezeichnung lautet Falu Rödfärg, Falunrot. Anfangs hatten Häuser und Holzgegenstände einer Kupfermine, dann Gutshöfe und Schlösser diese Farbe.

Seit dem 17. Jahrhundert ist “Schwedenrot” bereits der häufigste Holzanstrich für Schwedenhäuser aller Größen. Die freundliche, rote Farbe schützt das Holz, lässt es atmen, weist Regenwasser ab und bleibt auch nach Jahren schön glatt. Falunrot besteht aus zermahlenem roten Ocker, mit Leinöl aus Lein- oder Flachssamen. Schon Höhlenmalereien sind mit diesem Rotton gezeichnet!

Die Idee zum Holzanstrich stammt aus dem Bergwerk von Falun, schwedisch Falu gruva. Es liegt in der nördlichen, schwedischen Provinz Dalarna, oder Dalarnas. Dort war bis 1992 eine Hunderte Meter tiefe Kupfermine in Betrieb. Das lose Gestein des Erzabbaus enthielt auch Eisen für rote Farbpigmente und Eisensulfat. Man brannte solch verwittertes Gesteinspuder und kochte es mit Wasser auf. Die hübsche rote Farbe entstand unter Beigabe von Mehl zur Andickung.

Schwedenrot als Anstrich kleinerer Häuser und Gutshöfe imitiert auch die Farbe von Häusern aus Ziegelstein in Stockholm, Göteborg und anderen großen Städten. Herrenhäuser waren in Schweden früher auch oft Gelb gestrichen. Seit dem 19. Jahrhundert prunkten Reiche durch einen Anstrich in teurerem Weiß.

Bis heute sind noch Weiß, Bauernblau oder Dalarnagrün zu sehen, oder oben Blau und unten Gelb. Schwedenrot ist jedoch weiterhin vorherrschend, inzwischen auch als Biofarbe. Alle zehn Jahre erhalten Schwedenhäuser einen neuen Anstrich.

Weiße Sprossenfenster sind Tradition bei skandinavischen Holzhäusern
Früher war nur die Herstellung kleiner Scheiben bekannt. Daher setzte man in die Rahmen mit den Sprossen kleine Scheiben ein. Ab dem 19. Jahrhundert gibt es die großen Fensterscheiben. Auf sie lassen sich Streben einfach aufsetzen. Wiener Sprossen sind sogar bei Dreifachverglasung möglich. Im weißen Fensterrahmen von Schwedenhäusern bilden weiße Streben entweder Vierecke, Kreissegmente oder andere Verzierungen. Solche schmucken Sprossenfenster schmücken oft verglaste Giebel und Häuser im Landhausstil.

Weiterentwicklung von Schwedenhäusern


Schwedenhäuser entwickeln sich stets weiter, wobei sie grundsätzliche Traditionen wahren. So ist heutzutage meistens nur noch die Außenfassade aus Holz, Böden und Mauern hingegen aus Beton. Auf der ganzen Welt finden Schwedenhäuser immer mehr Liebhaber, sie entstehen auch in Deutschland und Frankreich. Immer beliebter ist zudem ein eigenes, idyllisches Ferienhaus in Schweden. Dort ist die individuelle Gestaltung etwas einfacher als in Deutschland.

Weiße Sprossenfenster sind Tradition bei skandinavischen Holzhäusern
Früher war nur die Herstellung kleiner Scheiben bekannt. Daher setzte man in die Rahmen mit den Sprossen kleine Scheiben ein. Ab dem 19. Jahrhundert gibt es die großen Fensterscheiben. Auf sie lassen sich Streben einfach aufsetzen. Wiener Sprossen sind sogar bei Dreifachverglasung möglich. Im weißen Fensterrahmen von Schwedenhäusern bilden weiße Streben entweder Vierecke, Kreissegmente oder andere Verzierungen. Solche schmucken Sprossenfenster schmücken oft verglaste Giebel und Häuser im Landhausstil.

Weiterentwicklung von Schwedenhäusern


Schwedenhäuser entwickeln sich stets weiter, wobei sie grundsätzliche Traditionen wahren. So ist heutzutage meistens nur noch die Außenfassade aus Holz, Böden und Mauern hingegen aus Beton. Auf der ganzen Welt finden Schwedenhäuser immer mehr Liebhaber, sie entstehen auch in Deutschland und Frankreich. Immer beliebter ist zudem ein eigenes, idyllisches Ferienhaus in Schweden. Dort ist die individuelle Gestaltung etwas einfacher als in Deutschland.

Wie fühlen sich Sommer und Winter im schwedischen Holzhaus an? Gute Isolierung und Qualitäts-Bauteile bieten Schwedenhäusern ganzjährig großen Komfort. Sie halten Wärme innen und Kälte draußen. Oft haben sie ein gemütliches Vordach oder eine Veranda, dort kann man zum Plaudern in die Sonne sitzen. Zu den Freuden beim Urlaub in Schweden gehören auch Schwimmen, Boot fahren und Angeln. Denn ein Zehntel der Landesfläche besteht aus Seen!

Allerdings ist am späten Nachmittag der Monate Juni bis August im waldreichen Nordschweden mit Mücken zu rechnen. Im September und Südschweden, wo Bauen günstiger ist, gibt es hingegen kaum welche, am Meer auch nicht. Manches Schwedenhaus hat im Garten einen eigenen Brunnen, dazu viele Obstbäume mit leckeren Äpfeln, Birnen, Mirabellen und Kirschen. Es macht Spaß, Brunnenwasser mit einem Eimer am Seil zu schöpfen und Obst zu ernten.

Manche traditionellen Schwedenhäuser haben bis heute ein Plumpsklo im Hinterhof. Das ist im Winter etwas kühl. Andere haben eine gewöhnliche Toilette innen, Luxus-Schwedenhäuser sogar mehrere, im voll beheizten Bad.

Schwedenhäuser als Fertighaus


Typische Schwedenhäuser aus vorgefertigten Bauteilen sind schon in ungefähr vier Monaten errichtet. Denn alles trocknet schnell! Sie entstehen auf einer Bodenplatte ohne Keller darunter, die Leichtbauwände wasserfrei in Holzständerbauweise. Als Dach stehen Mansarden-, Sattel- oder Zwerchdach zur Auswahl. Statt Keller sind Gartenlauben beliebt. Wer will, kann natürlich auch in Schwedenhäusern einen Keller bauen lassen.

Holz lüftet und gleicht Feuchtigkeit hervorragend aus. Daher schimmelt nichts! Die Ausdehnung von Holz bei Wärme ist aber mit einzurechnen. Vorteilhaft ist ebenfalls, dass sich Wohnraum leicht durch Versetzen der Wände vergrößern lässt.

Was ist ein Passivhaus?


Das umweltfreundliche Passivhaus hat eine fantastische Energiebilanz, mit 80 Prozent weniger Heizverbrauch als ein gewöhnliches Durchschnittshaus! Denn die energiesparende, nachhaltige Bauweise führt zum Heizverbrauch von höchstens 15 kWh pro Quadratmeter beheizter Wohnfläche. Die Ausnutzung der Sonnenseite des Lebens und gute Dämmung sparen also viel Heizkosten und Beleuchtung.

Ausrichtung nach Süden
Beim Passivhaus weisen Grundriss und große, dreifach verglaste Fenster nach Süden, zur Sonnenseite! So heizt das Haus an kühlen Tagen durch Sonnenwärme gut auf. Auch Dach, und eine eventuell vorhandene Solaranlage, sollten maximale Sonneneinstrahlung erhalten, ohne Schatten hoher Nachbarhäuser oder Bäume. Eine Neigung des Daches von 30 bis 45 Grad ist ideal, die Temperatur im Gebäudeinneren ist dann angenehm. Durch viel Tageslicht ist auch bedeutend weniger Beleuchtung notwendig. Rein passiv, durch Ausnutzung äußerer Faktoren!

Welche Fenster im Passivhaus einsetzen?


Große Südfenster mit Dreifachverglasung, Isolierrahmen und Blick zur Straße oder zum Garten sorgen für guten Wärmerückhalt, sparen Heizkosten ein und verhindern Wärmebrücken. Seitenfenster sind dagegen oft benachbarten Häusern nahe und daher schattiger. Fenster Richtung Süden sind recht groß, zur Nord-, Ost- und Westseite kleiner zu wählen.

Verstellbarer Sonnenschutz und Windausnutzung sorgen an heißen Tagen für Kühlung.

Wo entsteht bei Passivhäusern Wärmeverlust?


Am meisten Wärme entweicht bei Passivhäusern über Außenwände, danach an Außentüren, Fenstern und Dach. Wärmebrücken entstehen stets dort, wo verschiedene Materialien zusammentreffen. Zum Beispiel an Balken, Türschwellen sowie beim Zusammentreffen von Bodenplatte und Außenmauer.

Deswegen sind Passivhäuser kompakt gebaut, ohne Erker und andere winkelige Bauelemente, die Außenflächen vergrößern. Denn mehr Wandfläche bedeutet mehr Wärmeverlust!

Wie bauen, damit wenig Wärme über die Fassadenverkleidung entweicht?
Eine gute Wärmedämmung aus Holzfaser oder Steinwolle, sowie Thermo-Fundamentplatte, halten Wärme im Haus. Daher sollte man sie gleich mit einbauen. Bei Wänden gewährt eine Wärmedämmschicht von 35, beim Dach und Boden von 30 Zentimetern einen idealen Schutz und U-Wert.

Erstaunlich ist, dass Beleuchtung, elektrische Geräte und eigene Körperwärme der Bewohner bereits mehr als zehn Prozent zur Innenwärme des Hauses beitragen!

Passivhäuser fachkundig bauen


Die Außenhülle des Passivhauses sollte luftdicht sein, durch gute Dämmung und Wärmeschutz-Fenster. Das garantiert eine gute Wärmeeffizienz. Ein sachkundiger Tischler mit Erfahrung sorgt dafür, dass alles genau richtig funktioniert. Wer Musterhäuser besichtigt, gewinnt einen empfehlenswerten Überblick.

Tipp: Aufs Dena-Siegel Effizienzhaus der Deutschen Energie-Agentur achten. Nur Bauunternehmen, die unabhängig und erfahren sind, erhalten das Gütesiegel.

Lüftungsgerät für Frischluft und Wärmerückgewinnung


Eine leise laufende Lüftungsanlage vermeidet Wärmeverlust, spart Heizkosten und CO2-Emissionen. Übers Jahr hinweg sorgt sie für eine regelbare, ausgeglichene Temperatur im Haus. So entsteht ein gesundes Raumklima und gute Luftqualität, ohne Öffnen der Fenster!

Denn Hausstaub, Feuchtigkeit vom Bad, Gerüche, Kleber- und Küchendämpfe, Pollen und Zigarettenrauch leitet das Lüftungsgerät umgehend nach außen ab. Allergiker finden so Erleichterung. Die Rückleitung der Wärme verhindert beachtliche 80 Prozent Wärmeverlust!

Wer will, kann trotzdem bei Gelegenheit die Fenster öffnen! Zum Beispiel zur Aufnahme von Vitamin D bei Sonnenschein, oder um Bettwäsche auszuschütteln.

Größtmögliche Senkung des Energieverbrauchs


Geräte wie Brennstoffzellen-Heizung oder Wärmepumpen halten den Energieverbrauch, und somit KfW-Standard, niedrig. Auch Isolierung überall zu optimieren, inklusive Bodenplatte oder Keller, bringt viel.

Tipp: Passivhäuser sind durch sehr geringe Betriebskosten klimafreundlich. Denn bei gewöhnlichen Privathäusern entstehen 90 Prozent aller CO2-Emissionen durch Heizung und Erhitzung von Warmwasser!

Eine Solaranlage auf dem Dach produziert kostenfrei Energie für Elektrogeräte, wie Kunstlicht, Heizlüfter mit Wärmepumpe, eventuell auch Fußboden- oder Zentralheizung. Eine Erdwärmepumpe nutzt Wärme vom Boden, eine Luftwärmepumpe Wärme aus der Luft, um Räume im Passivhaus energiesparend zu heizen.

Schwedenhäuser sind ideale Passivhäuser


Der quadratische oder rechteckige Grundriss von Schwedenhäusern hält Wärmeverluste der Oberfläche innen und außen minimal. Ihr Dachüberstand ist zugleich Wind- und Sonnenschutz, Giebel sorgen für Helligkeit.

Holz als Baustoff bewirkt ein prima Bioklima und gleicht die Raumtemperatur auf natürliche Weise aus. Holz dämmt auch hervorragend und verhindert Wärmebrücken zwischen Bauteilen. Dies bietet Schutz vor Schimmel und spart 25 Prozent Energiekosten. Beim Passivhaus ist aufgrund der Dämmung jedoch eine Dampfsperre notwendig.

Schwedenhäuser als Passivhäuser sind Niedrigenergiehäuser. Im Prinzip sind keine Heizung und fast keine Heizenergie von außen notwendig. Nebenkosten sind daher gering, weil es keine, oder fast keine, Heizkosten und wenig Stromverbrauch gibt.

  • Kaminofen im Passivhaus
    Wer im Winter auf einen wärmenden Ofen nicht verzichten möchte, kann einen Speicherofen und bei Gasanschluss eine Gasbrennwertheizung nutzen. Auch eine Biomasse-Heizung, die mit Holzstücken oder Pellets heizt, ist im Passivhaus möglich. Die Luftzufuhr erfolgt hierbei von außen.
  • Anschubfinanzierung fürs Passivhaus
    Sie kann hoch sein, weshalb manche Haus oder Garten etwas bescheidener bauen, als ursprünglich geplant. Wer anfangs mehr investiert, spart anschließend mehr Energiekosten und erhält mehr Baufinanzierung und Tilgungszuschuss.

Tipp: Immer klären, welchen KfW-Standard das Haus erfüllt!

Gut ist, das Schwedenhaus von Anfang an als Passivhaus zu bauen. Eine Nachrüstung ist aber auch möglich! Dazu einfach eine effiziente Wärmedämmung und dreifach verglaste Fenster einbauen, die viel Energie einsparen.

Förderprogramme beim Passivhaus


Zur Ermittlung, welchen KfW-Standard ein Haus erfüllt, ist der Energie- und Heizverbrauch entscheidend. Für Primärenergie gilt, Erd-, Luft- und Sonnenwärme haben Faktor O, Holz 0,2, Gas 1,1, Kohle 1,2, Öl 1,4 und Strom 1,8.

BEG-Zuschüsse, “Bundesförderung für effiziente Gebäude”

  • Programm 153 “energieeffizient bauen” der Kreditanstalt für Wiederaufbau
  • Zuschussprogramme 431 und 433 “energieeffizient bauen” der KfW
  • Zuschüsse für erneuerbare Energien des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA. Sie sind vor dem Bau zu beantragen!

Unterschied Passivhaus, Energiesparhaus und Niedrigstenergiehaus
Es gibt keine exakte Definition für ein Niedrigenergiehaus, auch Energiesparhaus genannt. Es verbraucht weniger Energie als ein Standardhaus-KfW Effizienzhaus 100 und hat meistens eine übliche Heizung.

Passivhäuser, die kaum Energie von außen brauchen, sind immer Niedrigenergiehäuser.

Seit 2021 müssen, nach EU-Richtlinie, alle Neubauten Niedrigstenergiehäuser sein. Also wirklich gute Energiesparhäuser mit Dämmung und ziemlich viel Nutzung erneuerbarer Energien! In Deutschland legt das Gebäudeenergiegesetz GEG fest, dass der Primärenergiebedarf fürs Jahr dabei höchstens 40 kWh pro Quadratmeter erreichen darf.

Es gibt viele Niedrigstenergiehäuser als Fertighaus zu kaufen, wie Passivhäuser, KfW-Effizienzhäuser 40 und 55, Null- oder Plusenergiehäuser. Ab 2025 gilt dann nur noch KfW 40 für Neubauten, oder Lösungen mit genauso wenig CO2-Einsparung.

Schwedenhäuser aus Holz dämmen gut. Sind sie jedoch keine Passivhäuser, sind sie auch nicht immer Niedrigenergiehäuser.

Nullenergiehäuser sind energieautark. Sie versorgen sich, übers Jahr, selbst völlig mit Energie. Auch hier sind minimierte Außenflächen, Wärmedämmung und geringer Energieverbrauch wichtig.

Plusenergiehäuser produzieren mehr Energie, als sie selbst verbrauchen.

Einladendes Schwedenhaus als Passivhaus in Deutschland planen
Ein sorgfältiger Blick auf den Bebauungsplan verrät, was erlaubt ist und was nicht! Denn für manche Viertel ist in Deutschland eine einheitliche Bauweise vorgeschrieben. Daher bekommt man nicht überall eine Baugenehmigung fürs Schwedenhaus. Im Neubaugebiet stehen die Chancen besser!

In manchen Straßen ist sogar nur der Bau eines Wochenendhauses erlaubt, im Milieuschutzgebiet Giebelausrichtung und -neigung vorgegeben. Das Bauamt erteilt hierbei genaue Auskunft.

Weiter lohnt sich, Fördermöglichkeiten und günstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau zu studieren. Auch wer handwerklich geschickt ist und den Innenausbau ganz oder teilweise selbst übernimmt, spart viel Geld.

Ferienhaus in Schweden als Passivhaus bauen


Ein Ferienhaus in Schweden bietet viele Vorteile für Leute, die Ruhe und Natur suchen. Schwedisches Holz ist nahe, Holzrahmenelemente und Holzschalung sind sehr stabil und mehrschalig. Der Preis ist vergleichsweise günstig, je nach Größe ungefähr 200.000 Euro. Auch wer einen Hauptwohnsitz, Vermietung oder Umbau in Schweden beabsichtigt, sollte frühzeitig schriftlich anfragen, was an der jeweiligen Adresse erlaubt ist.

Zero Waste ist bekannt, jetzt kommt auch Zero Energy!
Die löbliche Idee von Zero Waste, Null Abfall, legt Bedeutung darauf, Müll von Anfang an zu vermeiden oder zu reduzieren. Bei Zero Energy, Null Energie, geht es um die Einsparung von Energie und Dämmung. Bis 2030 sollen, laut EU-Vorschriften, nZEB entstehen. Das sind nearly zero energy buildings, fast Nullenergiehäuser. Wer mehr hineinsteckt, spart zugleich mehr, durch mehr Förderung und geringeren Verbrauch.

Pippi Langstrumpf hatte den Vorteil, eine Schatzkiste von Papi, dem seefahrenden Seeräuber, aus dem Taka-Tuka-Land zu haben. Es reichte, sie bei Bedarf aufzuklappen und Geldstücke herauszuholen. War das fair verdientes Geld? Nicht alles ist ganz ernst in dieser Kinderserie! So ist ein Pferd im Haus für Parkettböden nicht zuträglich, das Äffchen kratzt in Wahrheit und ist überhaupt eher schwierig. So bleibt als vorbildhaft an Pippi das gepflegte Haus, die mutige und fantasievolle Beschäftigung in der freien Natur, und ihr Sinn für Verantwortung gegenüber anderen Kindern.

Das schöne Fazit zum Bau der Schwedenhäuser als Passivhäuser, und zum Ferienhaus in Schweden:

Hier gelingt die faszinierende, harmonische Verbindung aus Retro und Moderne auf meisterhafte Weise! Passivhäuser sind sehr wirtschaftlich, weshalb Deutschland ihre beachtliche Energieeinsparung durch Bau-Zuschüsse durch KfW und BAFA belohnt. Schweden gewährt dafür mehr Freiheit zur individuellen Gestaltung der Häuser.

Obendrein erfüllt sich durch Schwedenhäuser im eigenen Land, oder ein Ferienhaus in Schweden, für viele der Traum vom teilweise autarken Leben. Auch einen Brunnen oder eigenes Obst zu genießen, und einen üppigen Blumengarten beim Schwedenhaus anzulegen, macht viel Freude.

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